Bonstetten Mauritiuspark Bild 02
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Bonstetten Mauritiuspark Plan

Die Geschlossenheit der Gesamtanlage wird an drei
Stellen in differenzierter Weise aufgelöst, um Zugangsräume
zum Inneren der Siedlung zu bilden.
Diese leiten über zu einem grosszügigen, räumlich
durch die drei Gebäude gefassten, baumbestandenen
Hofraum, der sich durch eine freiere Geometrie
auszeichnet und zusammen mit einer reichhaltigen
Vegetation zu einem Ort mit einer starken eigenen
Identität wird.
Schräg vis-à-vis des Bahnhofs wird ein Platz gebildet,
der zusammen mit dem offenen Haupteingang der
Kirche und dem Glockenturm eine öffentliche Ausstrahlung
und einen aussenräumlichen Auftakt für die
Kirchgänger schafft.
In ähnlicher Weise, jedoch etwas bescheidener dimensioniert,
wird auch im Nordosten ein räumlich gefasster
Zugang zum Hofraum gebildet, der sich überdies
nach Süden hin zur Sonne und zum angrenzenden
Grünraum grosszügig öffnet.
Der Hof beschränkt sich nicht nur auf seine Funktion
als Siedlungsgrünraum, sondern erhält durch
die angestrebte Vernetzung mittels Fusswegen eine
Bedeutung für das Quartier.
In der Logik dieser massvollen Öffentlichkeit erfolgen
die Wohnungszugänge alle vom Hof her. Einzig die
publikumsbezogenen Gewerbeflächen sind von Norden
her über die Stallikerstrasse erschlossen.

Bauherrschaft:

bonainvest AG

Katholische Kirchgemeinde Wettswil

Zeitraum: 2014 - 2017
Architektur: Ramser Schmid Architekten, Zürich
Leistungsphasen: Vorprojekt - Gestalterische Bauleitung
Umgebungsfläche: 5 500 m2
Baukosten BKP 4: 900 000.- CHF