Flims Plaids
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Die Pflanzenwahl richtet sich nach den Vegetationsbildern der näheren oder weiteren Umgebung. Die Stützmauern zur Strasse hin sind perforiert und mit trockenverträglichen Pflanzen der Felsspalten und Kalkschuttfluren bepflanzt. Es ist eine kleine Sammlung, einem Alpengarten nachempfunden, die dem Vorfahrtsbereich als hängender Garten eine besondere Qualität verleiht. Zur räumlichen Strukturierung der Vorfahrt sind Bergahorne eingestreut, die zudem im Sommer angenehmen Schatten spenden.
Im Blütenhain finden sich neben Ebereschen und Felsenbirnen zahlreiche Gräser, Farne und Blütenpflanzen wie Türkenbundlilien und Frauenschuhen, eine Orchidee, von der es inzwischen zahlreiche Gartenformen gibt. Der lichte Schatten der Grosssträucher begünstigt Gräser und ornamentale Pflanzen ebenso wie Farne und Kleinsträucher wie die Alpenrose oder den Seidelbast.
Blumenwiese und der Niederwald stellen extensiv bewirtschaftete Kulturlandformen dar, die eine überaus reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt bergen. Sie beide ergänzen den Garten auf vielfältige Weise und ermöglichen einen abwechslungsreichen Spaziergang durch die Anlage.
Unmittelbar dem Gebäude sind der Dementengarten und der Nutzgarten zugeordnet. Ersterer ist eine sichere, in sich geschlossene kleine Anlage mit einem Endlosweg, Sitzbänken und Schatten spendenden Zierkirschen, damit der Aufenthalt auch im Sommer möglichst angenehm und erholsam wird. Der Nutzgarten auf der anderen Seite wird durch die Bewohnerinnen und Bewohner bepflanzt und spiegelt die verschiedenen Jahreszeiten und Nutzformen in einem solchen Garten wieder.

Bauherrschaft: Stiftung Wohn- und Pflegeheim Plaids
Zeitraum: 2011 - 2014
Architektur: Haerle Hubacher Architekten, Zürich
Leistungsphasen: Vorprojekt - Gestalterische Bauleitung
Umgebungsfläche: 3'500 m2
Baukosten BKP 4: 1'100'000.- CHF