Zug V-Zug Areal
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In Lagen mit geringer städtischer Dichte herrscht oft ein Überangebot an monofunktionalem Freiraum und unbestimmtem Abstandsgrün. Der Aussenraum in der Stadtfabrik ist anders. Er kann in zwei unterschiedliche Kategorien eingeteilt werden: Fixpunkte und multifunktionale Räume. An städtebaulich wichtigen Orten werden langfristig zu sichernde Freiräume definiert. Diese sind auf ein Minimum beschränkt und liegen an stadtstrategisch wichtigen Achsen und Verbindungen. Sie müssen robust sein und hauptsächlich flexibel nutzbar bleiben, um den sich verändernden Nutzungen Rechnung tragen zu können. Für alle weiteren Zwischen- und Erschliessungsräume ergibt sich keine klare Zweckbestimmung der Flächen mehr, sondern ein Möglichkeitsfeld, das sich mit dem Wandel der Nutzungen verändern kann und damit bespielbar und aneignungsfähig bleibt. Die Erdgeschossnutzungen stehen in direkter Beziehung zu diesem Aussenraum, weshalb auch ein unmittelbarer Bezug zwischen EG Nutzung und den Erschliessungsräumen stadtplanerisch nachhaltig ist.

Bauherrschaft: V Zug
Zeitraum: 2013
Architektur: EM2N Architekten, Zürich
Leistungsphasen: Studie